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Willkommen im ''Basiskurs-Modul Ethik und Recht''!
Clementine hat die Leitung der Schulgeschichtlichen Sammlung übernommen.
Sie soll in 6 Monaten die ersten Objekte digitalisieren und die Daten veröffentlichen.
Dabei stößt sie auf verschiedene Herausforderungen. Daher bittet sie dich um Hilfe.
Klicke [[hier ->Objekte mit ethischen Herausforderungen]], um mit ihr gemeinsam verschiedene Objekte mit ethischen Herausforderungen anzusehen!
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<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b3/Museu_da_Escola_%28Ribeira_de_Pena%29_%281%29.jpg/1280px-Museu_da_Escola_%28Ribeira_de_Pena%29_%281%29.jpg?20200610084603" width="300" height="200" alt="ein Klassenzimmer mit mehreren Schulpulten, einem Globus und einer Tafel vorne im Raum">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Wikimedia Commons</div>Du findest mit Clementine ein große Menge Objekte im Depot.
Vor allem drei scheinen euch besondere ethische Herausforderungen mitzubringen.
Welches Objekt wollt ihr euch genauer ansehen?
* [[Schulheft aus den 1950er Jahren]]
* [[ein Buch aus dem 19. Jahrhundert]]
* [[eine Kiste mit Masken und Stoßzähnen]]
* [[ein Skelett]]
Du hast alle Objekte mit ethischen Herausforderungen angesehen?
Wunderbar! Gehe mit Clementine in die [[Kaffeepause]]!Um herauszufinden, ob ein Objekt aus einem Unrechtskontext in die Sammlung gekommen ist, können wir in der <a href="https://www.proveana.de/de/start"> Proveana
</a> recherchieren, der Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste.
Diese bietet Informationen zu:
* NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut
* Kriegsbedingt verlagertes Kulturgut
* Kulturgutentziehungen in SBZ und DDR
* Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten
Suche in der Datenbank nach den Personen und Institutionen aus den Stempeln im Buch!
Was findest du heraus?
Wenn ihr wissen möchtet, was Clementine herausgefunden hat, klicke [[hier-> Provenienz der Bücher]].
<img src="https://www.lostart.de/sites/default/files/attachment/image/initial-import/LA455333_70951.jpg" alt=" ein Stempel auf einer Buchseite: DAVID STEHR | Buchhändler | Buchbinder, Papierhandlung |Geschäftsbücher-Niederlage | EPERIES.>
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Lost Art-Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, abgerufen am 27.01.2026. </div>
<img src="https://www.lostart.de/sites/default/files/attachment/image/initial-import/LA455335_70953.jpg" alt="ein Stempel mit der Aufschrift: ŽIDOVSKÁ NÁBOŽENSKÁ OBEC * PREŠOV">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Lost Art-Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, abgerufen am 27.01.2026. </div>
Please think again!
Ex-Libris-Stempel können darauf hinweisen, ob das Objekt rechtmäßig in die Sammlung gekommen ist. Eine weitere Recherche lohnt sich daher aus ethischer Perspektive.
Gehe [[zurück zum letzten Schritt ->ein Buch aus dem 19. Jahrhundert]] .Das Buch hat der Jüdischen Gemeinde Eperies/Preschau/Prešov in der Slowakei oder dem jüdischen Buchhändler David Stehr gehört.
Wie es aus deren Besitz gelangt ist, ist ungeklärt.
2019 stiftetet das Ruhr-Rhein-Antiquariat das Buch dem Braunschweigischen Landesmuseum. Dieses meldete das Buch als Fund der Proveana (<a href=https://www.lostart.de/de/fund/objekt/zwei-vortraege-ueber-die-kunstleistungen-der-hebraeer-und-alten-juden/584946> Quelle </a>).
Möchtest du noch weitere Objekte ansehen? Dann gehe zurück ins [[Depot->Objekte mit ethischen Herausforderungen]].In eurer Schulgeschichtlichen Sammlung gibt es viele Schulhefte aus unterschiedlichen Jahrzehnten.
Ihr schlagt ein Schulheft aus den 1950er Jahren auf:
<img src="imgs/Schulbuch_50er_Jahre.jpg" alt="das Bild zeigt die aufgeschlagenen Seiten eines Schulheftes, die in Handschrift beschrieben sind">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Schulgeschichtliche Sammlung Erlangen-Nürnberg</div>
Clementine sagt, dieses Schulheft ist für Historiker*innen bestimmt von großem Interesse - sie möchte es digitalisieren und online stellen.
Fallen dir Aspekte auf, warum dies aus ethischer Perspektive problematisch sein könnte?
Lies hier [[weiter->Problematische Inhalte]] für mehr Informationen dazu!
Clementine und du nehmt ein Sammlung alter Bücher genauer in den Blick. Leider sind diese nicht inventarisiert - ihr wisst auch nicht, wie die Bücher in die Sammlung gelangt sind.
Um mehr über die Bücher herauszufinden, schlagt ihr das erste Buch auf.
Ihr findet zwei Stempel:
<img src="https://www.lostart.de/sites/default/files/attachment/image/initial-import/LA455333_70951.jpg" alt=" ein Stempel auf einer Buchseite: DAVID STEHR | Buchhändler | Buchbinder, Papierhandlung |Geschäftsbücher-Niederlage | EPERIES.>
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Lost Art-Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, abgerufen am 27.01.2026. </div>
<img src="https://www.lostart.de/sites/default/files/attachment/image/initial-import/LA455335_70953.jpg" alt="ein Stempel mit der Aufschrift: ŽIDOVSKÁ NÁBOŽENSKÁ OBEC * PREŠOV">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Lost Art-Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, abgerufen am 27.01.2026. </div>
Worauf könnten diese Stempel hinweisen?
Solltet ihr weiter recherchieren?
Klicke auf [[weiter->Proveana]], wenn du findest, dass ihr weiter recherchieren solltet; klicke auf [[zurück->Think again]], wenn du das Buch zurück ins Regal stellen möchtest.
Im Keller der schulgeschichtlichen Sammlung findet ihr eine Kiste mit verschiedenen Objekten, darunter ein Stoßzahn und eine Maske.
<img src="imgs/Bild_koloniale_Kontexte.jpg" alt="eine Pappkiste, die einen Stoßzahn, eine geschnitzte Maske aus Holz, eine Axt und weitere Objekte enthält">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Schulgeschichtliche Sammlung Erlangen-Nürnberg</div>
Clementine hat keine weiteren Informationen darüber, wie die Kiste in die Sammlung gekommen ist. Sie vermutet aber: "Die Objekte könnten aus kolonialen Kontexten stammen."
Beim Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten sollten die [[CARE-Prinzipien]] beachtet werden. Ihr schaut euch diese gemeisam genauer an.|=
Clementine und du, ihr findet ein Skelett in eurer Sammlung.
<img src="https://api.europeana.eu/thumbnail/v2/url.json?uri=http%3A%2F%2Fcarl.kulturen.com%2Fmedi%2Fweb%2Fimage%2Fzoom%2F85464%2Fnull&type=IMAGE" alt="ein Skelett in einer Glasvitrine">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Region Skånes medicinhistoriska samlingar, CC-BY-NC-ND. </div>
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Folgende Informationen findet ihr in eurem Inventarbuch dazu:
//MS 13556. Skelett. Aus Knochen, Holz, Glas und Metall. H 189 cm B 50 cm. Stehend montiert in Glasvitrine mit Holzrahmen. Zwei Plaketten mit der Aufschrift: "Sydsvenska Sjukgymnastinstitutet i Lund". Wahrscheinlich eine Frau. Bei der Inventur 2009 ohne Beschriftung gefunden.
Nutzer, Eigentümer: Sydsvenska Sjukgymnastinstitutet i Lund
Erworben von: unbekannt
Art des Erwerbs: unbekannt//
Es handelt sich hier eindeutig um ein Objekt mit menschlichen Überresten. Objekte mit menschlichen Überresten sind besonders sensibel. Warum, das erfährst du [[hier->Objekte mit menschlichen Überresten]].
Toll, wie weit Clementine und du schon gekommen seid!
Genießt eure Kaffeepause!
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/Cup_of_coffee_5084862159.jpg" width="300" height="200" alt="das Bild zeigt eine Tasse, die auf einem Holztisch steht und die mit einem Espresso Macchiato gefüllt ist">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Wikimedia Commons </div>
Wenn ihr euch ein wenig erholt habt, [[sprecht ihr gemeinsam nochmal durch ->Lessons Learned]], was ihr gesehen und gelernt habt.
Bei der Sammlungsdigitalisierung können (text-colour:cyan)[verschiedene ethische Herausforderungen] auftauchen, z.B.:
* ''Objekte aus Unrechtskontexten''
** Objekte aus Unrechtskontexten müssen aus ethischer Perspektive besonders geprüft werden (z.B. aus NS-Kontext, aus der DDR, aus kolonialen Kontexten).
** Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste bietet Datenbanken zur Recherche in diesem Bereich, u.a. <a href=https://www.proveana.de/de/start>Proveana </a> und die <a href=https://www.proveana.de/de/start>LostArt-Datenbank</a>.
* ''Menschliche Überreste''
** Menschliche Überreste sind besonders sensible Objekte. In den Metadaten sollten immer die Sensibilität des Objekts und des Digitalisats deutlich gemacht werden.
** Außerdem ist es wichtig, die Provenienz des Objekts zu klären: Stammt es aus einem Unrechtskontext?
** Hilfestellung gibt hier der <a href=https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.museumsbund.de/wp-content/uploads/2021/06/dmb-leitfaden-umgang-menschl-ueberr-de-web-20210623.pdf&ved=2ahUKEwjdlen0p5SQAxVIQ_EDHWPtCdsQFnoECBoQAQ&usg=AOvVaw2ACxsuWiavDF_FGa6hz7xT> Leitfaden Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen </a> vom Deutschen Museumsbund.
* ''Problematische Begriffe''
** Objekte und Digitalisate können diskriminierende und problematische Benennungen enthalten. Hier gibt es verschiedene Strategien, mit dieser Problematik umzugehen.
** Hier muss eine Abwägung getroffen werden: Welche Digitalisate werden aus ethischen Gründen nur auf Anfrage zugänglich gemacht?
** Lösungsansätze gibt zum Beispiel das <a href=https://moritz-maehr.quarto.pub/diskriminierungssensible-metadatenpraxis> Handbuch für diskriminierungssensible Metadaten </a>.
* ''Objekte aus indigenen Communities''
** Beim Umgang mit Daten und Objekten aus indigenen Communities sollten die CARE-Prinzipien beachtet werden.
** In Zusammenarbeit mit den Herkunftsgesellschaften können Traditional Knowledge Labels vergeben werden.
** Der <a href=https://www.museumsbund.de/publikationen/leitfaden-zum-umgang-mit-sammlungsgut-aus-kolonialen-kontexten> Leitfaden Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten </a> vom Deutschen Museumsbund gibt hier wichtige Hinweise.
Jetzt habt ihr einen guten ersten Überblick über ethische Herausforderungen bei der Digitalisierung von Sammlungen. Sehr gut!
Darüber hinaus gibt es in jeder Sammlung ganz eigene Fragestellungen, die in diesem Online-Kurs nicht alle thematisiert werden. Hier findet ihr noch einige [[Links und Angebote]], die euch hier weiterhelfen können.
Der Text, der auf der abgebildeten Seite im Schulheft zu lesen ist, enthält abwertende Inhalte über Menschen aus Polen.
Dieses Beispiel wirft die Fragen auf:
''Wie gehen wir mit problematischen Inhalten in Objekten in Sammlungen bei der Digitalisierung um'', z.B. mit rassistischen oder sexistischen Inhalten und Benennungen?
''Kontextualisieren'' wir die Inhalte in den Metadaten? Wie gehen wir damit um, dass die Digitalisate für das ''KI-Scraping'' genutzt werden können, wenn wir sie online zugänglich machen - und damit eine Grundlage, auf deren Basis LLM-Systeme trainiert werden?
Eine Möglichkeit, mit problematischen Inhalten umzugehen, ist, die Abwägung zu treffen: Welche Digitalisate werden aus ethischen Gründen ''nur auf Anfrage zugänglich ''gemacht?
Verschiedene Strategien zum Umgang mit diskriminierenden und problematischen Bennenungen zeigt zum Beispiel <a href=https://digitalbenin.org/documentation/use-of-derogatory-racist-and-harmful-language> das Projekt Digital Benin </a>.
Eine gute Hilfestellung ist außerdem <a href=https://moritz-maehr.quarto.pub/diskriminierungssensible-metadatenpraxis> das Handbuch für diskriminierungssensible Metadaten </a>.
Möchtest du noch weitere Objekte ansehen? Dann gehe zurück ins [[Depot->Objekte mit ethischen Herausforderungen]].
Menschliche Überreste sind besonders sensible Objekte. Um einen ethisch vertretbaren Umgang mit ihnen finden zu können, müssen wir verschiedene Fragen klären:
* Unter welchen ''Umständen'' sind die menschlichen Überreste in die Sammlung gelangt?
* In welchem ''Kontext'' sind die Menschen, deren Überreste in der Sammlung sind, ''zu Tode gekommen''?
* Stammen die menschlichen Überreste aus ''kolonialen Kontexten''?
Mit diesen Fragen können wir abklären, ob das Objekt aus einem Unrechtskontext stammt, beispielsweise aus der NS-Terrorherrschaft oder aus kolonialem Raubgut.
Davon ist auch abhängig, wie wir mit dem Objekt in unserer Sammlung umgehen und ob wir es digital zugänglich machen wollen.
Auf jeden Fall sollte bei Digitalisaten von Objekten mit menschlichen Überresten in den Metadaten immer darauf hingewiesen werden, dass das Objekt menschliche Überreste enthält und daher besonders sensibel ist.
Mehr Informationen zum Thema bietet der<a href="https://www.museumsbund.de/wp-content/uploads/2021/06/dmb-leitfaden-umgang-menschl-ueberr-de-web-20210623.pdf"> Leitfaden zum Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen</a> des Deutschen Museumsbunds von 2021.
Möchtest du noch weitere Objekte ansehen? Dann gehe zurück ins [[Depot->Objekte mit ethischen Herausforderungen]].Die CARE-Prinzipien wurden von der <a href=https://www.gida-global.org/care>Global Indiginous Data Alliance</a> als Ergänzung der FAIR-Prinzipien veröffentlicht.
Ziel ist es, die ''Rechte und Interessen indigener Völker'' beim Umgang mit Daten zu wahren und das Selbstbestimmungsrecht indigener Personen und Gruppen zu stärken, vor allem in Hinblick auf Open Data und Open Science.
''CARE'' ist ein Akronym und steht für Collective Benefit, Authority to Control, Responsibility und Ethics.
<img src="imgs/CARE_Prinzipien.jpg" width="600" height="400" alt="Handle nach den Aspekten von FAIR und CARE!">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Burkart (2022), https://www.ecodm.de/2022/02/21/uebersetzung-4-die-care-prinzipien-fuer-indigene-data-governance/Handle, aufgerufen am 27.01.2026.</div>
* ''Collective Benefit '' bedeutet: Daten von und über indigene Gemeinschaften müssen so verwendet werden, dass die Communities daraus Nutzen ziehen können, u.a. für Entscheidungsprozesse, für ihre Selbstbestimmung und die Genese von Werten.
* ''Authority to Control '' meint: Beim Umgang mit Daten von und über indigene Gemeinschaften müssen wir anerkennen, dass indigene Communities das Recht an ihren Daten haben. Das heißt: Die Communities entscheiden darüber, welche Daten erhoben werden, wie sie genutzt werden und wer Zugang zu ihnen bekommt.
* ''Responsibility'' beschreibt die Verantwortung aller Personen, die mit Daten von und über indigene Gemeinschaften arbeiten: Sie müssen belegen, wie sie mit diesen Daten umgehen und welcher Nutzen für die indigene Gemeinschaft daraus entsteht. Zudem müssen sie sicherstellen, dass sie respekt- und würdevoll mit den Daten umgehen. Die Data Literacy indigener Gemeinschaften soll gefördert werden, sodass die Communities Daten eigenständig und im Einklang mit ihren Werten erstellen kann.
* ''Ethics'' steht dafür, dass das Wohlergehen und die Rechte indigener Communities im Fokus stehen. Es muss sichergestellt werden, dass indigene Gemeinschaften durch die Datennutzung keinen Schaden erleiden und dass das Ungleichgewicht von Macht und Ressourcen ausgeglichen wird.
Du fragst Clementine: "Wie können wir die CARE-Prinzipien bei der Digitalisierung unserer Sammlung konkret umsetzen?"
Sie weist dich auf die Traditional Knowledge-Labels hin. Erfahre hier mehr zu den [[TK-Labels]]!
Die ''Traditional Knowlede (TK) Labels ''und ''Biocultural (BC) Labels'' wurden in Zusammenarbeit mit indigenen Communites in verschiedenen Ländern entwickelt.
Durch die Vergabe von TK-Labels können ''Indigene Communities Regeln und Protokolle'' für die'' Nutzung und Verbreitung von Daten und Wissen'' kommunizieren.
Für Sammlungen, Digitalisate oder Publikationen können Wissenschaftler*innen, Universitäten und Kulturerebeeinrichtungen TK-Label vergeben, die bestimmte Regeln oder Protokolle festlegen. Die TK-Label werden auf der Metadatenebene angezeigt.
Wichtig: TK-Label können ''nur in Zusammenarbeit mit dem Verein Local Contexts'' und den jeweiligen ''Indigenen Communities ''vergeben werden. Dafür ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft beim Verein Local Contexts nötig.
Insgesamt gibt es 20 Traditional Knowlede (TK) Labels und 10 Biocultural (BC) Labels.
Möchtest du noch weitere Objekte ansehen? Dann gehe zurück ins [[Depot->Objekte mit ethischen Herausforderungen]].
<img src="imgs/TK_Label_Bild.jpg">
<div style="font-style: italic; font-size: 0.8em;">Bildquelle: Jane Anderson, https://www.zirs.uni-halle.de/pdc-proceedings/contribution-jane-anderson, CC-BY-NC-ND.</div>
Bei Fragen zur Digitalisierung von Sammlungen könnt ihr euch jederzeit an den <a href=https://sammlungen.io/helpdesk> Helpdesk des Datenkompetenzzentrums SODa </a> wenden.
Auch die <a href= https://wissenschaftliche-sammlungen.de/de> Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen </a> unterstützt euch bei Fragen rund um Sammlungsdigitalisierung.
Wir bedanken uns herzlich, dass du an diesem Online-Kurs teilgenommen hast!
Wir freuen uns über Feedback, gerne an: soda@sammlungen.io.
<img src="imgs/SODa-Logo.jpg" width="600" height="200" alt="das Bild zeigt das Logo des Datenkomptenzzentrums SODa in den Farben Schwarz, Weiß und Orange">